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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rieger Beschwerde abgelehnt !



PN-Blog
05.05.2013, 09:39
Der Rechtsextremist Jürgen Rieger hat vor Gericht erneut eine Niederlage erlitten. Seine Beschwerde über den eingesetzten Nachtragsliquidator seiner gelöschten Stiftung, Scheid aus Erfurt, wurde vom Oberlandesgericht Jena zurückgewiesen. Dieser Beschluss ist rechtskräftig. Nun bleibt zu hoffen das Rieger keine weiteren Chancen in neuen rechtlichen Schritten sieht und das gelöschte Vermögen nun in die richtigen Hände kommt. Wir Pößnecker hoffen natürlich das die Stadt das Schützenhaus erwirbt. Oft wird vorher gesagt das sich eine Kommune so ein Objekt nur leisten kann wenn ein entsprechender Nutzungsplan vorliegt. Aus den uns allen unvergessenen Geschehnissen der letzten Jahre im und am Schützenhaus sollte hier jedoch Fingerspitzengefühl gezeigt werden. Jetzt hat man die einmalige Chance ein Pößnecker Wahrzeichen zurück zu bekommen. Da das Land Thüringen hier einiges gut zu machen hat sollte ein Rückkauf keine finanzielle Rolle spielen. Ein erneuter „Fehlverkauf“ unter Beobachtung des Landesverfassungsschutzes wäre ein Tritt in den Hintern für alle die sich in und um Pößneck für den Kampf gegen Rechts in unserer Stadt stark machen.

PN-Blog
05.05.2013, 09:39
Ja ist schon lustig wenn man Firmen im Ausland gründet und dann am am fremden hier englischem Recht scheitert und das als Rechtsanwalt.

Was soll die Stadt aber mit dem Schützenhaus anfangen? Wenn es von der Stadt gekauft wird und dann leer steht regen sich die Leute über die Verschwendung von Steuergeldern auf. Ein Restaurant war da schon mal drin, soweit mich meine Erinnerung nicht im Stich läßt. Hat auch nicht so gut funktioniert. Eine zweite Stadthalle brauchen wir eigentlich auch nicht.
Ist wirklich schade um so ein schönes Gebäude aber ohne Nutzungsplan ist es auch nur die Hälfte wert.

PN-Blog
05.05.2013, 09:39
Naja, Moment. Da der Besitzer des letzten Restaurants türkischer Herkunft war ist der Grund des “Scheiterns” ja schon erklärt. Die Stadt sollte das Schützenhaus kaufen um es dann, wie die Shedhalle, zu verpachten. Aus Gründen des Ambientes, der Gestaltung, der Akkustik, der Sicht auf die Bühne, der Vielseitigkeit des Objektes, des geschichtlichen Hintergrundes, der Unterbringung und Übernachtung von Personen, der zentralen Lage und der allgemeinen Beliebtheit ist das SH besser für kl. Konzerte, Kabarett, Theater, Vorträge und Versammlungen geeignet als die Shedhalle. In dieser sollte nach wie vor die “großen” Konzerte, Discos und Messen stattfinden. Die Einrichtung “Kulturhaus” sollte ihren Namen wieder zu recht tragen!

commaik
05.05.2013, 09:40
Problem an deinem Vorschlag wird aber die Auslastung sein.
Schon die Shedhalle ist nicht ausgelastet und kostet jährlich wesentlich mehr als sie einbringt. Wenn man dann noch die Veranstaltungen auf zwei Lokalitäten aufteilt hast du die gleichen Einnahmen bei doppelten Kosten. Denke nicht das die Stadt sich das leisten kann.
Dann doch eher in private Hände…Braucht Pößneck nicht mal wieder ein eigenes Kino?
Wäre doch ne Idee dies im Schützenhaus unterzubringen, oder?

PN-Blog
05.05.2013, 09:40
Die Stadt hat durch die Verpachtung der Shedhalle an Harro kaum Kosten. Wenn sie keinen Profit abwerfen würde hätte er sie nicht gepachtet und ausgebaut. Er wusste genau was er tat. Die Anzahl der Veranstaltungen die in der SH stattfinden sollen/dürfen sind vorgeschrieben. Die Stadt hat sich hier Termine/Veranstaltungen reserviert. Sicherlich hast du recht wenn du sagst das das Schützenhaus ausgelastet sein muß damit die Kosten gedeckt sind. Hier hat die Stadt allerdings alle Möglichkeiten Kultur nach PN zu holen. Ob nun als Kommune oder in privaten Händen. Unsere Kulturamtsleiterin Frau Dünkel wurde bestimmt nicht eingestellt um die Bürger mit Fragebögen zu quälen… :-) Eine Stadt die sich auch nach Außen hin zeigen will muß zwangsläufig in Kultur investieren um seine Bürger und vorallem Gäste anzulocken. Jedes Unternehmen gibt Geld für Werbzwecke oder sonstige Dinge aus die den Ruf verbessern. Bei uns wird leider vielGeld in mehr oder weniger sinnvolle soziale Leistungen gesteckt als in breitgefächerte Kultur.