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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Projekt Toleranzgrenze wird eingeweiht



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04.05.2013, 09:04
Am 15.05.2009 ist es soweit, in Anwesenheit der Künstler und des Staatssekretärs des Thüringer Kultusministeriums Prof. Dr. Bauer-Wabnegg werden ab 18 Uhr die Schilder enthüllt. Als Rahmenprogramm gibt es Musik, Essen und ein Künstlersofa das zur Diskussion mit den Künstlern einladen soll.

Die Schirmherrschaft für das Projekt übernimmt der Thüringer Kultusminister Bernward Müller.

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04.05.2013, 09:04
Unter nachfolgender Website können die acht auserwählten Schilder begutachtet werden:

http://www.artae.de/popup/auswahl_toleranz-grenze.html

Es sind sogar 3 meiner persönlichen Favoriten darunter vertreten.

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04.05.2013, 09:04
Gestern konnte ich nun die aufgestellten Schilder aus nächster Nähe betrachten.

Leider ist mir neben den Schildern etwas anderes ins Auge gefallen…

Bei aller Einigkeit, entschieden etwas gegen rechte Tendenzen in unserer Stadt zu tun:

Aber wieso muss wieder einmal fremdes Eigentum in Form von Schmierereien und zertretenen Zäunen beschädigt werden (…auch wenns Herrn Riegers Stiftung gehört… was ja einen grundlegenden Unmut aus meiner Sicht völlig rechtfertigt…)?

Ich dachte eigentlich, dass mit der “optischen” Toleranzgrenze auf geistig solider Basis ein gewisser Protest gegenüber den rechten Gruppierungen und Aktivitäten in Pößneck deutlich gemacht werden soll.

Doch wiederum fallen einige Gruppierungen / Bevölkerungsschichten mit Vandalismus negativ auf…

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04.05.2013, 09:05
…Ja, das leidige Thema!
Aber wo Extreme aufeinander treffen haben Geist und Sachlichkeit leider keinen Platz.

Man stelle sich vor die Stadt wäre morgen wieder in Besitz des Schützenhauses. Die ersten vermeidbaren Kosten für den Steuerzahler in Form von Fasadenerneuerung wären fällig.

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04.05.2013, 09:06
Der arme Herr Rieger.
Jetzt muss er die Bude neu streichen lassen.
Da sollte er mal schleunigst seine braune ABM- Truppe zusammen trommeln.
Sieht sowieso recht verwarlost aus in letzter Zeit, das ganze Gelände.
Die “Graffitis” am Riegerschen Anwesen sind auch schon länger zu bewundern.

Mein Mitleid hält sich jedenfalls in Grenzen..

Zu den Schildern:

Mein Favorit ist “Persönlich erreichen Sie uns in der Zeit von 1933-45″

Das mit dem Rattenfänger find ich völlig daneben.

Aber egal, die Nazis haben jetzt bestimmt richtig Schiss wegen der Toleranzgrenze.
Die trauen sich jetzt nicht mehr raus aus dem Schützenhaus vor lauter Angst.

“Bei aller Einigkeit, entschieden etwas gegen rechte Tendenzen in unserer Stadt zu tun:”

Ja klar…
Kommt mir bekannt vor.
In etwa so:
http://www.youtube.com/watch?v=nLsXXlmVL7A

“Ich dachte eigentlich, dass mit der “optischen” Toleranzgrenze auf geistig solider Basis ein gewisser Protest gegenüber den rechten Gruppierungen und Aktivitäten in Pößneck deutlich gemacht werden soll.”

“Aber wo Extreme aufeinander treffen haben Geist und Sachlichkeit leider keinen Platz.”

Die lachen sich scheckig über eure optische Toleranzgrenze auf geistig solider Basis und euren “gewissen Protest”..
Toleranzgrenzen/Lichterketten/Aufstand der Anständigen/Klöppeln,Flippern,Pupsen gegen Rechts.
Hatten wir alles schon.
Träumt weiter!

“Man stelle sich vor die Stadt wäre morgen wieder in Besitz des Schützenhauses. Die ersten vermeidbaren Kosten für den Steuerzahler in Form von Fasadenerneuerung wären fällig.”

Wenns soweit ist, reden wir weiter!

“Doch wiederum fallen einige Gruppierungen / Bevölkerungsschichten mit Vandalismus negativ auf…”

Aha, da haben wir wohl einen Hellseher unter uns.
Sie wissen wohl ganz genau, wer dafür verantwortlich ist?
Oder wie kommen Sie dazu, gleich ganze Gruppierungen und Bevölkerungsschichten zu verurteilen?
Da können Sie am besten gleich morgen mal das Gespräch mit den Bewohnern des Schützenhauses suchen.
Oder mit dem NPD Kreisverband in ihrer Nähe.
Die wissen nämlich auch immer gleich ganz genau, wer an allem Schuld ist..

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04.05.2013, 09:06
Dem ist im Grunde nichts weiter hinzuzufügen, werter Rüdiger, abgesehen vielleicht davon, dass ich einer der ersten wäre, die, WENN das Haus wieder in den Besitz der Stadt übergehen würde, dazu aufrufen, Geld zu sammeln, um die Fassade wieder ansehnlich machen zu können. Auch würde ich mich gar selbst mit hinstellen, und die Arbeiten tatkräftig unterstützen, auch, wenn ich weder weiß, wer für diese Zerstörung verantwortlich ist/ war, bzw, ich es selbt als schwer blamabel empfinde, was da an Schmierereien an der Hauswand prangert!
Sehr gut finde ich das antwortende Beispiel mit Loriot!

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04.05.2013, 09:07
Hellseherische Fähigkeiten wären vielleicht manchmal nicht nachteilig, werter Rüdiger. Aber diese besitze ich mit Sicherheit ebenso wenig wie z. B. ein Teleobjektiv oder sonstiges Equipment zum feigen Beobachten der Lage aus dem sicheren Wohnzimmer, da muss ich Sie leider enttäuschen.

Nichtsdestotrotz dürfte doch weitestgehend Einigkeit bestehen, welche “farbverschmierten” Händen diese ziemlich erbärmlichen Botschaften an die Fassade gebracht haben. Vielleicht gehört es auch zur (politischen) Überzeugung, gewisse Symbole seitenverkehrt zu verwenden… Machen wir uns doch mal nichts vor… Auch die zertretenen Zäune sprechen eine Sprache für sich.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass bei dieser Thematik immer wieder die gleichen sich berufen fühlen, sofort “Partei” zu ergreifen und den ein oder anderen Kommentator in diesem Blog als Heuchler, Pseudoprotestler oder was auch immer zu diffamieren.

Hatten Sie eigentlich das Pupsen gegen rechts schon einmal im Selbsttest versucht, weil Sie es ansprechen? Witzige Idee…

Wie auch schon mehrfach von mir versucht in Erfahrung zu bringen, würde mich auch von Ihnen einmal brennend interessieren, was Sie, werter Rüdiger, entschieden gegen Rechts in unserer Stadt tun oder bisher getan haben.

Positiv finde ich die Bereitsschaft von na kuck, im Falle einer Fassadenrenovierung nach Rückerwerb des Schützenhauses selbst mit Hand anzulegen. Da würde ich mich dann gern mit anschließen, allein schon aus Interesse, Ihre versteckte Idendität einmal persönlich kennenlernen zu können ;-) (oder kämen Sie dann in Vermummung?).

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04.05.2013, 09:07
Keine Sorge, Verummung ist und war bislang nicht sonderlich erforderlich, bei derartigen Beschäftigungen. Da ich mir sicher bin, dass mindestens eine Hand voll Menschen am Hause den Pinsel, die Farbrolle oder dergleichen, schwingen würden, ist es eher unwahrscheinlich, meine Person direkt in dem Pulk idendifizieren zu können. Darüber hinaus mache ich weniger wegen ihnen, werter Herr Puschner, einen Hehl aus meiner Wenigkeit, denn eher “verdeckter Mitleser” wegen, die nur darauf warten, Futter für feige Bedrohungen mittels Telefonterrors, oder gar Handgreiflichkeiten zu bekommen und somit zu rechtfertigen. Ich erwähnte bereits, dass aus eben diesem Grund das Pseudomym gewählt wurde.
Politisch passiv bin ich dehalb jedoch trotzdem nicht. Agitation auf breiter Ebene eben.
Und was die Schmierereien angeht: haben sie einmal darüber nachgedacht, dass kleine, nachwachsende Mitläufer sich eventuell durch ihre “mutige Tat” aufspielen wollten, die auf Veranstaltungen wie etwa der Einweihung gar nich zugegen waren? Nicht, dass ich hierüber etwas Genaueres weiß, denn eher einen Anstoss geben will, dass nicht immer alle und sofort abgescholten werden sollten!

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04.05.2013, 09:07
@ Andreas Puschner:
“Aber diese besitze ich mit Sicherheit ebenso wenig wie z. B. ein Teleobjektiv oder sonstiges Equipment zum feigen Beobachten der Lage aus dem sicheren Wohnzimmer, da muss ich Sie leider enttäuschen.”

Nabe ich nie gesagt/geschrieben und war auch nicht so gemeint.
Sollte das so verstanden worden sein, bitte ich, dies zu entschuldigen.

“Nichtsdestotrotz dürfte doch weitestgehend Einigkeit bestehen, welche “farbverschmierten” Händen diese ziemlich erbärmlichen Botschaften an die Fassade gebracht haben. Vielleicht gehört es auch zur (politischen) Überzeugung, gewisse Symbole seitenverkehrt zu verwenden… Machen wir uns doch mal nichts vor… Auch die zertretenen Zäune sprechen eine Sprache für sich.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass bei dieser Thematik immer wieder die gleichen sich berufen fühlen, sofort “Partei” zu ergreifen und den ein oder anderen Kommentator in diesem Blog als Heuchler, Pseudoprotestler oder was auch immer zu diffamieren.”

1. ergreife ich für niemanden Partei.
2. habe ich hier niemanden als Pseudo- wasweissichnicht diffamiert oder persönlich angegriffen.

Ich finde es lediglich äusserst bedenklich, Menschen, Gruppierungen oder gar ganze BEVÖLKERUNGSSCHICHTEN aufgrund von Vermutungen vorschnell zu verurteilen.

Und überhaupt,
welche Sprache sprechen denn bitte zertretene Zäune?

Aber solange es in Deutschland scheinbar kein schlimmeres Verbrechen als Sachbeschädigung gibt, können wir gern noch ein wenig über Schmierereien und kaputte Zäune an irgeneiner heruntergekommenen Nazi- Klitsche irgendwo in der Ostdeutschen Provinz diskutieren.

“Hatten Sie eigentlich das Pupsen gegen rechts schon einmal im Selbsttest versucht, weil Sie es ansprechen? Witzige Idee…”

Das klappt!
Wenns nicht zu viele sind..

“Wie auch schon mehrfach von mir versucht in Erfahrung zu bringen, würde mich auch von Ihnen einmal brennend interessieren, was Sie, werter Rüdiger, entschieden gegen Rechts in unserer Stadt tun oder bisher getan haben.”

Wahrscheinlich mehr, als Sie es jemals tun werden, geschätzter Herr Puschner.
Dagegen dürfte ihre Bilanz eher mickrig ausfallen.
Aber aus den von “na kuck” bereits erwähnten Gründen gehört das nicht hier her.
Ich hoffe, Sie verstehen das.

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04.05.2013, 09:08
…nein, verstehe ich nicht so wirklich.

Was trägt denn Ihr Mitdiskutieren hier im Blog und Ihr Kristisieren anderer Ansichten zur (Lösung der) Sache / zur Thematik bei, wenn Sie ohnehin nicht konkret werden (wollen, können?), was Ihre Aktivitäten betrifft? Wenn Sie Andeutungen machen und sich aus Bedenken, ja vielleicht sogar Angst gegenüber möglichen “Gegenschlägen” aus dem anderen Lager nicht näher äußern? Was ist Ihre Intention?

Etwa alle “Pseudoprotestler” zum Überlaufen anspornen, die sich dann die Vermummung über die bürgerlich-konservative Fassade ziehen und Mollis und Steine werfen???

Was sind denn Ihre “Rezepte” erfolgreich etwas gegen diese Mißstände zu tun (Verweis auf Ihre offensichtlich glorreiche Bilanz, die Sie ja nicht näher konkretisieren…)?

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04.05.2013, 09:09
@Andreas Puschner:
Na gut, letzter Versuch, ansonsten muss ich annehmen, Sie sind einfach nicht in der Lage, mich zu verstehen..

“Etwa alle “Pseudoprotestler” zum Überlaufen anspornen, die sich dann die Vermummung über die bürgerlich-konservative Fassade ziehen und Mollis und Steine werfen???”

Na klar, das musste ja kommen.
Ach Mensch.
Sie und ihre Vorurteile.
Selbst dem Herrn Loppnow hatte ich das schon so schön abgewöhnt.

Aber für Sie noch mal ganz langsam und deutlich:

Ich habe weder Sie noch sonst jemanden als Pseudo- Protestler bezeichnet.
Auch von einer bürgerlich-konservativen Fassade war in keinem meiner Beiträge etwas zu lesen.
Und zur Gewalt aufgerufen habe ich ebenfalls an keiner Stelle.
Da können Sie auch gern nochmal in der Diskussion zur 1.Mai- Demo nachlesen.

Meine Intention?
Ich möchte genau wie Sie keine NPD- Zentrale in meiner Stadt!

Aber gewisse Dinge und gewisse Äusserungen kann und will ich hier einfach nicht unbeantwortet stehen lassen.

Mein Rezept?
Dieser offensichtlich verfassungsfeindlichen Partei den Geldhahn zudrehen.
Dann ists auch ganz schnell vorbei mit lustich Immobilien kaufen.
Aber man sieht wohl derzeit keine Möglichkeit,die NPD zu verbieten.
Warum bloss??

“(Verweis auf Ihre offensichtlich glorreiche Bilanz, die Sie ja nicht näher konkretisieren…)?”

Versuchen Sie ruhig, mich zu provozieren, da haben sich schon ganz andere die Zähne ausgebissen..

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04.05.2013, 09:09
diese Diskussionen sind genau das was ein nicht weiter bringt… es macht einfach keinen Spass, von daher halt ich mich da lieber raus. das ganze Thema ‘Schützenhaus’ wird viel zu überbewertet. was hat denn die NPD für ein Einfluss hier, ich würd sagen keinen !!! die haben eh kein Geld, das Schützenhaus gehört einer Stiftung von einem Anwalt, solche Leute wird es immer geben, egal ob man die NPD verbieten würde – also bringt das nichts. das Nationale ‘Gedankengut’ sollte eine Gesellschaft, die sich Demokratie nennt ruhig schlucken können, was sind das schon für 5% Prozent. ich heul da nicht rum… aber Bitte nicht in unserer Stadt: Na dann schafft Alternativen, für die Jugend, Kultur, etc. – ansonsten selber schuld…

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04.05.2013, 09:09
Alternativen hat es bereits gar einige gegeben. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an das “T(h)eater” gegenüber des Viemarktes. Dort wurde nicht wenig unternommen. Es war Anlaufstelle für allerhand Jugendliche und solche, die es geblieben sind. Wir haben versucht, ein alternatives Jugendzentrum auf die Beine zu stellen, alles mit eigenen (finanziellen) Mitteln, haben Ausstellungen und Lesungen, Konzete, Partys etc. organisiert, und das trotz der Tatsache, dass uns seitens der ach so hoch gelobten Stadt Pößneck GRUNDSÄTZLICH Steine in den Weg gelegt wurden. Diese schon schal stehende Suppe will ich hier keineswegs wieder aufwärmen, aber dass Jugendliche und jung gebliebene resignieren, ist mehr als verständlich. Der JC 18a ist ein weiteres Beispiel. Kein Geld = Schließung! Hier traf sich das ganze “Pack” das heute “Mollis und Steine” (Zitat)wirft, sich vermummt und auf andere Weise versucht, genau das aus der Stadt zu vertreiben, was durch Misswirtschaft auf dem Sektor der sozialen Arbeit, sich hatte ausbreiten können. Seit dem Aus des
T(h)eaters und dem damit verbundenen, endgültigem Aus einer kulturell- alternativen Jugendszene wächst die der Faschos mehr und mehr. (Hierzu einfach mal Statistiken, oder die Verfassungsschutzberichte der letzten Jahre lesen!)
Von “selber Schuld” kann also keine Rede sein, geht es um das Schaffen von Alternativen. (bei Interesse bin ich gern bereit, die T(h)eaterchronik näher zu erläutern)
Und, lieber Herr Rudolph, ein solches Denken, von wegen juckt mich nicht und dergleichen, hat schon einmal zu einer Katastrophe geführt. Den Herrn Schickelgruber hat man bis 1932 belächelt und unterschätzt… was draus geworden ist, wissen wir!

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04.05.2013, 09:10
…also ich glaub nicht das solche Zustände wie ’33 je wieder kommen werden… dafür müsste man erst das Grundgesetz ändern können (2/3 Mehrheit), das ist höchst unwahrscheinlich !!!

Ja das Theater kannte ich, war auch selbst auf paar Veranstaltungen dort gewesen. Es war ein guter Ansatz, wenn auch nur Notdürftig (in einer alten Industriebrache mit Holzböden ohne Sicherheitbestimmungen). Das das nicht lange gut gehen kann ohne finanzielle Unterstützung der Stadt ist verständlich.

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04.05.2013, 09:10
In Jena macht man’s richtig (weil ich es gerad in der Zeitung les). Hier entstehen in fast jedem Stadtteil ein Jugendclub bzw. werden ausgebaut, gerade in solchen Problemviertel wie Winzerla oder Lobeda. In Pössneck bekommt man’s nicht gebacken… viell einfach mal abschauen wie man’s machen sollte… (das richtet sich dann doch eher an die Stadt) !!!

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04.05.2013, 09:10
Diese Problematik aufzugreifen, ist völlig sinnlos, denn Jahre, ja, beinahe schon Jahrzehnte, haben es immer wieder einzelne, Initiativen und Vereine versucht, einen eigenen/ eigenständigen JC zu gründen, was allerdings von der Stadt mit dem Verweis auf das FZZ abgetan wurde. Etlichen Diskussionen im Stadtrat habe ich diesbezüglich beigewohnt, selbst gesprochen und wurde vertröstet, zuweilen verlacht! ES HAT KEINEN SINN, über diese Thematik zu diskutieren, so lange Sturköpfe regieren!

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04.05.2013, 09:11
Sehr geehrter Herr “na kuck”, werte/r M.R.,

zu den zwei Zitaten

“In Pössneck bekommt man’s nicht gebacken… viell einfach mal abschauen wie man’s machen sollte… (das richtet sich dann doch eher an die Stadt) !!!”
“Etlichen Diskussionen im Stadtrat habe ich diesbezüglich beigewohnt, selbst gesprochen und wurde vertröstet, zuweilen verlacht! ES HAT KEINEN SINN, über diese Thematik zu diskutieren, so lange Sturköpfe regieren!”

Mich würde sehr interessieren wann sie mit den regierenden Sturköpfen bezüglich eines solchen Themas gesprochen haben?
So haben wir für die jungen Leute, die Spass an der Skaterbahn haben ein Jugendzentrum geschaffen, daß wir hoffentlich auch zukünftig finanziell weiter mit unterstützen werden. Da haben sich Jugendliche gekümmert und sin zu den Sturköpfen gekommen.
Für andere haben wir die Mountainbikestrecke am Sandberg mit unterstützt. Begründung. siehe oben.
Einerseits will man sich nichts vorsetzen lassen (was ja auch richtig ist), andererseits kann man sicher auch erwarten, daß man wenigstens miteinander ins Gespräch kommt bevor man von ahnungslosen Sturköpfen im Rathaus spricht.
Das Angebot meinerseits steht und war auch immer vorhanden.

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04.05.2013, 09:11
Guten Tag,

zu der Skaterbahn

Wie sie schon gut geschrieben haben kümmern sich da paar Leute aber der platz ist nun schon seit Jahren zu klein und dazu kommt auch noch das man die Elemente jetzt nicht mehr ordentlich hinstellen kann, weil ja die anfahrt an die halle frei bleiben muss.Neue Elemente zu bauen ohne Halle wird wohl jetzt auch schlecht gehen weil in den kleinen Räumen die die Stadt als Ausweichmöglichkeit gestellt hat kann man zwar paar Elemente zusammen bauen doch wie bekommt man die durch die Tür?

Was ist jetzt aber mit den Leuten die über 18 Jahre alt sind und nicht so viel Geld haben sich am Sandberg oder auf der großen LGS zu vergnügen oder keine Lust auf solche Aktivitäten haben?Wo soll die hin?In einen Park wo schon genug Alkohol Leichen rum laufen oder auf den Markt wo nach spätestens einer Stunde die Polizei da steht und jeden einen Platzverweis ohne Begründung ausspricht?Für solche Leute gibt es nix mehr in Pößneck.In einen normalen Jugendclub kommen sie nicht mehr rein weil sie zu alt sind und aber auch weil sie keine Lust haben ihre Freizeit mit jüngeren zu verbringen.

Es gibt leider keine Möglichkeit mehr wo man sich in ruhe auf halten kann ohne Probleme mit anderen Menschen zu bekommen früh gab es wenigstens noch das JC 18a und etwas später das Teater.

M.Rudolph

Es mag zwar sein das es solche Zustände wie ’33 nicht noch mal geben wir doch man sollte es nicht so auf die leichte Schulter nehmen.Nazis werden zwar nie aussterben.Wenn sie schon über die NPD oder über diesen Anwalt schreiben dann bitte ich doch nur mal kurz in diesen webseite zu schauen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Rieger

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04.05.2013, 09:12
Hallo Herr Modde,
was die Jugendpolitik angeht, so sind die Meinungen wahrscheinlich viel zu verschieden. Es ist gut das es Plätze gibt wie die Skaterbahn, o.ä. aber ein JC ist was anderes. Denn hier bestimmen die jungen Leute selber wo es lang geht (also wie er aufgebaut ist, was für Veranstaltungen laufen, etc.) und nicht nur ein Ort ist wo man sich trifft. D.h. im Endeffekt das Räumlichkeiten zur verfügung gestellt werden müssen wo die Nutzung nicht zeitlich beschränkt ist, sowie eine Grundausstattung (viell noch ein kleiner Zuschuss). Damit das ganze nicht aus den Fugen verläuft fehlt noch eine Person die sowas wie ein ‘Dipl.Soz.’ vor dem Namen stehen hat. Alternativ kann dies auch ein Verein übernehmen (siehe Exil/Neustadt). Die Entwicklung des JC und der spätere Verlauf geschieht in Eigenorganisation, die Stadt hält sich somit raus.

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04.05.2013, 09:12
Was war noch einmal das Thema des Artikels ???

Und eh alle wieder draufhauen, ich möchte eure Diskussion nicht abwürgen aber schreibt halt selbst einen Artikel und dann könnt ihr zu diesem Thema diskutieren. Nicht einfach fremde Themen kapern.

Ich würde auch M. Rudolphs ersten Kommentar zustimmen.
Und BTW @ Rüdiger: ich pflege meine Vorurteile immer noch. Nur jetzt woanders

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04.05.2013, 09:12
Ach schade.
Ich dachte, ich hätte einen besseren Menschen aus Ihnen gemacht;)

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04.05.2013, 09:13
dann tue ich es hier:
Werter Herr Modde: Von “ahnungslosen” Sturköpfen war in meinem Beitrag nicht die Rede.
Aber bleiben wir beim Thema T(h)eater, denn eben hier entstand das Fundament eines alternativen Jugendzentrums, das eben nicht nur “abhängen” und “gammeln” auf seinen Fahnen stehen hatte, denn eher das Ziel anstrebte, eine kulturelle Bereicherung für diese Stadt zu sein. Sicher kann und darf ich Sie, Herr Modde, da nicht wirklich ansprechen, saß doch ein Anderer zu diesem Zeitpunkt noch an ihrem Schreibtisch, zu dem ich mich an dieser Stelle nicht wertend äußern will.
Mit einigen Ausstellungen, Lesungen, der Beteiligung zum “Tag des offenen Denkmals” 2002 (?), diversen Partys einiger verschiedener musikalischer Genres und Infoveranstaltungen haben wir mit privaten finanziellen Mitteln versucht, das Haus, sowie das Projket T(h)eater als etwas Einzigartiges in Pößneck zu etablieren.
Viel Geld floss auch in die wenigen Instandsetzungsarbeiten am Haus, die wir in Eigenleistung erbringen konnten.
Doch immer und immer wieder wurde statt einer freundlichen Genehmigung, ein Stein nach dem anderen auf den Weg der Entwicklung geworfen, so dass wir am Ende resignierten, weil es für die Hand voll Menschen des Projektes schlicht und plausibel nicht mehr tragbar war, finanziell, wie auch zeitlich, denn weswegen Geld und Zeit in etwas schaufeln, das einfach nicht als sich entwickelndes, kulturelles Jugendzentrum akzeptiert wurde.
Sicherlich spricht man von baulichen Mängeln, die es jedoch während der Landesgartenschau ebenfalls gab, und da stellt sich schnell der Eindruck ein, die Duldung des Hauses in seiner Benutzung sollte nichts als Aushängeschild genutzt werden, dann aber schnell verschwinden.
Ein unabhängiger Statiker, der sich das Gebäude ansah, sprach von behebbaren Mängeln, doch aber gab es aus keiner der angefragten Richtungen (so auch der Stadt) unter Vorlage unseres Konzeptes, finanzielle Unterstützung.
Was nützt, wie es schon gesagt wurde, ein JC mit Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr?
Die Debatte und den Kampf des Blitz e.V. um ein Jugendhaus haben einige, so auch ich, weithin mit getragen, verfolgt und unterstützt, doch auch hier zeigt sich nach der Etablierung, dass die “ältere Generation Jugendlicher” nicht wirklich willkommen ist.
Wo also hin? Diese Frage von Dr.Broiler unterstreiche ich.

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04.05.2013, 09:14
Hallo zusammen,

danke für die Eröffnung des neuen Artikel. Die von mir aufgeführten Aktivitäten sollten nur beispielhaft sein. sie sollten unterstreichen, daß wir auf Aktivitäten und Eigeninitiativen unserer Bürger – gleich welchen Alters :-) – großen Wert legen und diese auch unterstützen. Unsere Stadt wird erst durch das vielseitige Engagement ihrer Bürger liebens- und vor allem lebenswert.
Sehr gern würde ich interessierte Menschen (da anonym, nehme ich mal an es sind Jugendliche bzw. jung gebliebene) zu einer Gesprächsrunde einladen, um über Ideen und Initiativn zu diskutieren, natürlich hoffentlich mit Ergebnissen. Die Form hier über den Blog ist sicher auch eine Möglichkeit, ich würde aber gern das persönliche Gespräch vorziehen.
Viele Grüße

P.S. wenn es mit dem Platz an der Skateranlage Probleme beim Aufstellen gibt, müssen wir ebenso darüber reden und es zukünftig besser machen.

PN-Blog
04.05.2013, 09:14
Also ich für meinen Teil würde einer solchen Diskussionsrunde gern beiwohnen, wenn diese in einem nicht so streng strukturiertem Rahmen stattfindet, sondern eher in einer lockeren “Runde” von statten gehen kann… Wie sieht es mit dem Rest der jugendlichen Farktion hier im Blog aus?

PN-Blog
04.05.2013, 09:14
Ja, warum Nicht… Es muss halt nur passen, da ich nur selten in PN bin.

PN-Blog
04.05.2013, 09:14
Noch mal Hallo, da das allgemeine Interesse an dem Thema Freizeitgestaltung so groß doch nicht scheint, würde ich die Interessenten bitten sich vieleicht mal tel. bei mir zu melden. Günstig wäre eine Terminabstimmung über mein Büro unter der Tel.-nr.: 500-302.
Uns Allen ein hoffentlich erfolgreiches Wahlwochenende.

Viele Grüße
Michael Modde

PN-Blog
04.05.2013, 09:15
Also – nach dem kurzem Telefonat mit Herrn Modde – sollte die Debatte hier erstmal weitergeführt werden, da eine persönliche Diskussionsrunde jetzt nichts bringen würde, wenn es keine konkreten Ideen/Vorschläge bzw. Teilnehmer gibt. Das sollte sich vor allem an die eigenen Reihen richten, sprich an die Pößnecker selbst, für mich als Aussenstehender etwas schwierig (und so viele junge Leute aus PN kenn ich auch nicht mehr).

Wie sieht es mit ‘na kuck’ aus, auch schon abgewandert ? ;)

Es dürfte doch kein Problem sein, das sich eine Hand voll Leute findet (etwa 7 Mitglieder zur Gründung eines Vereins) die dann etwas ausarbeiteten und dem Bürgermeister vorstellen.