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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nächste Toleranzgrenze überschritten - Hunde raus aus dem Stadtgebiet !



PN-Blog
02.05.2013, 20:55
Ich finde es einfach nur ignorant und rücksichtslos wie sich einige (hier leider eine zu große Anzahl) Hundebesitzer verhalten. Diese Thema brennt mir schon lange unter den Nägeln. Erstens besteht eine generelle Leinenpflicht - aber nur Wenige halten sich daran. Gerade in Wohngebieten oder Parks ein unkalkulierbares Risiko.

"Mein Hund macht doch nichts..." hört man da immer. Was aber noch viel schwerwiegender ist, sind die zurückgelassenen Hundhaufen. Es gibt Wege in Pößneck wo es ausgeschlossen ist das man nicht ausversehen in einen "Scheißhaufen" tritt. Alles in den Schatten stellt aber Hundedreck in öffentlichen Spielplätzen und Sandkästen. Hier hört bei mir die Toleranz auf! Solch ein Verhalten von Hundebesitzern muß bestraft werden. Ich habe mal nur in unserem Wohngebiet Fotos gemacht um die Situation zu belegen. Die folgenden Bilder entstanden auf nicht einmal 15 Meter Gehweg und dem Spielplatz; auf die Wiesen habe ich mich gar nicht erst getraut. Das schlimmste war das mein 20 Monate alter Sohn mit einer "Hundemurmel" in der Hand ankam und ernüchternd feststellte: "Papa, ah-ah!". 2 Minuten später, wir waren auf dem Weg zurück nach Hause, patsch!, der ganze Kinderschuh voll Hundescheiße! Jetzt war schnelles Heimkehren - also tragen angesagt - patsch!, die Kacke an Papas Mantel geschmiert. Ja, ich hätte auch den Schuh ausziehen können, aber bei Temperaturen im einstelligen Bereich eher nicht ratsam. Stellen wir mal die Kosten für die Reinigung des Mantels - 18 Euro, und den Wert der Kinderschuhe, welche nur noch auf den Müll können, von 35 Euro mit den Hundesteuerkosten von 38 Euro gegenüber... Dank an den Hundebesitzer!

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Die Stadt hat ja mit dem Aufstellen von "Hunde-WCs" einen ersten Schritt unternommen und an die Rücksichtnahme der Hundehalter appelliert. Doch nützen diese WCs nichts wenn die Tüten darin ständig alle sind. -Wobei dies ja eigentlich ein Zeichen sein könnte das es auch "gute" Hundebesitzer gibt. Auch stehen viel zu wenig davon rum.

Es ist wäre natürlich jetzt ungerecht alle Hundebesitzer über einen Kamm zu scheren und alle gleich zu bestrafen, aber meine Erfahrung und Beobachtung zeigt nunmal das es doch eine sehr große Zahl an "nachlässigen" Hundehaltern gibt. Ein generelles Verbot von Hunden im Stadtbereich wäre wohl nicht durchsetzbar. Lieber wäre mir eine Hundesteuer von 300 € pro Hund im Jahr! Mit dem so eingenommenen Geld könnte man dann das Ordnungsamt für Kontrollen aufstocken, oder besser, einen Reinigungstrupp bezahlen der sich täglich um das stinkende Thema kümmert.

PN-Blog
02.05.2013, 20:56
Auf Tretminen zu treffen ist grundsätzlich ein Ärgernis und nicht selten mit einem Wut bedingten Puls nahe der zweihundert verbunden. Auch ich verfluche in völliger Regelmäßigkeit uneinsichtige Hundebesitzer,die es nicht schaffen, sich über Faulheit und/ oder Ekel hinwegzusetzten, den Unrat ihres besten Freundes mittels einer (wahlweise auch mehrerer), in weiser Voraussicht einpackten Tüte zu beseitigen. Es kocht dann in mir, wie wohl in jedem und erst neulich habe ich mir gewünscht, den betreffenden Hundeliebhaber in die Finger zu bekommen, der mir einmal mehr einen versauten Schuh verschaffte und mich auf der Stelle kehrt machen ließ, um die Fußbekleidung zu wechseln, denn mit nach Kacke stinkenden Schuhen bei Muttern zum Essen aufzutauchen, selbst wenn diese im Treppenhaus stehen, ist nicht gerade das Gelbe vom Ei (sondern nur das Braune vom Hund und also reudig).
Abgesehen davon ist so etwas schlicht respektlos, den Mitmenschen gegenüber.
Allerdings kaufe ich mir dann doch lieber, statt neuer Schuhe für weiß ich nicht, zwanzig Euro, Haushaltshandschuhe für fünfundsiebzig Cent, und bequeme mich, die versauten Latschen wieder reine zu bekommen. (Ich spare mir jetzt Bemerkungen zum Thema Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, um nicht wieder der Buhmann zu sein *fg*)
Auch halte ich den Vorschlag,die Hundesteuer so zu erhöhen, insofern für ungerecht, als dass das eben auch Menschen trifft, die ordnungsgemäß und pflichtbewusst den Kot ihres Tieres beseitigen.

beste Grüße

Na Kuck

PN-Blog
02.05.2013, 20:56
Trauriges Thema und auch bei mir ein “Dauerbrenner” unter den Nägeln…

Die Hundesteuer zu erhöhen, wäre ein Ansatz, würde aber leider auch alle verantwortungsbewussten Hundehalter treffen.

Mehr der beschriebenen Beutelspender im Stadtgebiet sowie deren regelmäßige Befüllung wären sicher auch nicht verkehrt und finanziell sicher vertretbar.

Mehr Kontrollaktivität wäre auch wünschenswert, aber manchmal reicht auch schon ein wenig mehr Zivilcourage. Ich selbst habe kürzlich einen Hundehalter mit seinem Tier unweit von mir entfernt beobachtet. Als der Hunde gerade sein Geschäft verrichtete, habe ich bewusst den Halter angesehen und ihm mit meinem Blick zu verstehen gegeben, dass ich davon ausgehe, dass er den Haufen seines Tieres umgehend entfernt. Sogleich zückte er auch einen Beutel.

Leider dürfte dies aber idR schwierig werden, da das Verlegen von Tretminen all zu oft im Morgengrauen oder spät abends geschieht und dies daher kaum beobachtet werden kann.

Abschließendes Fazit: Nicht der Hund ist das Schw…, sondern der Halter.

PN-Blog
02.05.2013, 20:57
Aber es ist schon traurig wenn man einen Aufpasser braucht um seine Umgebung sauber zu halten.

Es kommt wie immer auf die Verantwortung an die der einzelne für den Rest der Gesellschaft übernimmt.
Sicher sind die meisten Hundebesitzer verantwortungsbewusst genug sich um die Hinterlassenschaften ihres Tieres zu kümmern. Manche aber eben nicht und diese fallen halt sehr auf. Ich weiß nicht ob Kontrollen da ein effektiver Weg sind. Vielleicht wäre öffentlicher Druck besser. Man macht ein Photo der beiden Übeltäter und Stellt es dann online (obwohl das rechtlich wieder heikel ist). Aber eine gute Lösung fällt mir auch nicht ein.

PN-Blog
02.05.2013, 20:57
Die Anzahl der Hundehaufen stellt wirklich ein Problem dar. Leider reicht da die Zugriffsintelligenz nicht bei allen unserer Bürger. Sie schaden auch erheblich dem Image unserer Stadt. Regelmäßige Ermahnungen und Kontrollen sind eine Möglichkeit. Zivilcourage, d.h. beim Beobeachten des Abk… des Hundes den Halter an zu sprechen bzw. ihn anzuzeigen wäre eine andere. Obwohl ich mir schon im klaren darüber bin, daß solche Zeiten eigentlich vorbei sein sollten aber ich meine damit ja auch nicht jemanden zu denunzieren. Die Tüten in den “Spendern” sind kurz nach dem Befüllen wieder leer. Offensichtlich benötigt so mancher diese Tüten, für was auch immer. Manchmal sieht man sie dann auch auf Wiesen bzw. bei Wind über die Straße schweben…
Also, für gute Vorschläge sind wir jederzeit offen.

PN-Blog
02.05.2013, 20:57
Das Problem ist meiner Auffassung nach, dass die Fotos dieses Artikels einen Spielplatz in einem Pößnecker Wohngebiet betreffen, welcher – wenngleich absolut idyllisch und ruhig gelegen, was ja für den eigentlichen Zweck (Spielplatz für Kinder im Grünen ohne Hauptverkehrsstraße) eigentlich ideal ist – etwas abseits liegt hinsichtlich des regelmäßigen Publikumsverkehrs.

Was ich damit ausdrücken möchte: Die besagten Schw…. wählen wahrscheinlich durchaus bewusst Plätze und Ecken in unserer Stadt, an denen die Tiere ihr Geschäft relativ ungestört verrichten können bzw. vielmehr die Halter relativ ungestört sind, was die normalerweise zu erwartende Beseitung der Hundehaufen betrifft.

Da wäre sicherlich die bereits von mir erwähnte Zivilcourage hilfreich, und zwar in der Form, dass die Anwohner dieses Wohngebietes verstärkt die Augen offen halten.

Leider muss aber auch ich immer wieder feststellen, dass Hundehaufen überall (nicht nur in “versteckten” Ecken zu finden sind. Da ist es eigentlich schon traurig, wenn man sich beim morgendlichen bzw. abendlichen Weg zur bzw. von der Arbeit ein gesenktes Haupt angewöhnt hat… um möglichen Tretminen rechtzeitig ausweichen zu können.