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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ursachen für Einnistungsstörungen



Sylvi
28.04.2013, 14:44
In diesem Abschnitt möchte ich mit euch die Ursachenforschung in Bezug auf Einnistungsstörungen in Angriff nehmen( alles Möglichkeiten werden allerdings nicht erfasst, dies soll nur ein Auszug sein).
Einnistungsstörungen sind sehr vielfältig und durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst.

1. Die Gelbkörperschwäche:
Allgemein:
Der Gelbkörper wird während des Eisprungs gebildet und ist für die Produktionhttp://www.weiberclubblog.commaik.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif von Progesteron bekannt, um die Schleimhaut der Gebärmutter auf eine Einnistung einer Eizelle vorzubereiten. Zum einen begünstigt das Progesteron die Einlagerung von Nähstoffen in die Schleimhaut und zum anderen wird die Kontraktionsfähigkeit der Gebärmutter reduziert.

Symptome einer Gelbkörperschwäche:
Der zweite Zyklus nach dem Eisprungs ist deutlich verkürzt (statt 14 Tage meist unter 12 Tage) und wird teilweise von Schmierblutungen begleitet. Desweiteren steigt die Temperatur nicht wie üblich innerhalb einer Tages signifikant an.

Folgen:
Die Einnistung der Eizelle wird deutlich erschwert (Aborte werden begünstigt) und Eileiterschwangerschaften sind möglich.

Ursachen:
- Eierstockerkrankungen
- Autoimmunerkrankungen ( bei mir ist es Hashimoto)
- Ovarialinsuffizienz ( FSH und LH Minderproduktion)

Lösungsmöglichkeiten:
Nach einer Hormonspiegeluntersuchung (Blutuntersuchung) des Arztes sollte genau abgestellt werden, welche Hormontherapie sinnvoll ist. Vielleicht würden geringe Hormondosen schon ausreichen (z.B. mit Clomifen).
Clomifen/Gonadotropine/Utrogest/Duphaston/Crinone

2. Autoimmunerkrankungen
- Hashimoto-Thyreoiditis kann ein Ursache für eine Einnistungsstörung sein. Hier erkennt der Körper die Schilddrüse nicht als eigenen Bestandteil an, er sieht ihn als einen Fremdkörper an, den er bekämpfen muss. Das bedeutet das die körpereigenen Antikörper sich gegen die Schilddrüse richten und sie zerstört.
Das hat natürlich zur Folge das die Hormonproduktion gestört wird , in solchen Fällen wurde nachgewiesen das die Schilddrüsenhormone erheblichen Einfluss auf die Gelbkörperhormone haben und im Falle von Hashimoto meist eine Gelbkörperschwäche vorliegt.
Meist gehen auch noch andere Autoimmunkrankheiten mit Hashimoto einher, bzw. sie werden dadurch noch begünstigt. Daher kann ich nur jedem empfehlen sein Blut besonders bei Kinderwunsch genauestens von einen Immunbiologen untersuchen zu lassen!!!!
Bei mir wurde damals die Schilddrüse optimal eingestellt und die Schwangerschaft war endlich erfolgreich (siehe meine Kinderwunschgeschichte).
- Das Antiphospholipidsyndrom ist ebenfalls ein nicht unerheblicher Störfaktor. Bei Vorliegen dieser Autoimmunerkrankung ist die Blutgerinnung gestört (Thromboseneigung) und der Embryo kann sich nicht richtig einnisten (meist kann man nur eine chemische Schwangerschaft nachweisen, das war bei mir jedenfalls so).
Als Auslöser werden bestimmte Infektionen oder andere Autoimmunkrankheiten( Lupus) verantwortlich gemacht. Allerdings ist die Forschung diesem Bereich noch nicht ganz durchleuchtet, da es sehr viele Einflussfaktoren gibt. Um eine Schwangerschaft erfolgreich zu halten, wird meist empfohlen hier mit Gerinnungshemmern (Heparin, ASS) zu intervenieren.
Weiterführung folgt......