PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mai Demo in Pößneck



PN-Blog
05.05.2013, 10:06
Sie waren hier, sie waren laut, weil man ihnen die Zukunft klaut.

Heute zogen etwa 20 Demonstranten durch Pößneck um die Tradition der Mai Demonstrationen auch in Pößneck zu etablieren bzw. wieder aufzunehmen.

Für mich sehr verbraucherfreundlich zogen sie genau an der Wohnung vorbei so das ich ein paar Schnappschüsse machen konnte.

[UPDATE]

Mich erreichten hier im Blog und per Mail "Hinweise" das es rechtliche Probleme mit den Bildern geben könnte. Ich habe mich entschieden die Bilder aus dem Artikel zu nehmen. Nicht weil ich die rechtlichen Bedenken teile sondern weil ich weder die Zeit nich die Lust habe mich darum zu kümmern.

Meiner Ansicht nach sollte jeder der an einer öffentlich angemeldeten Demo teilnimmt, wissen das er öffentliches Interesse erregt. Das auch mit einer Digi Cam festgehalten wird und zur Diskussion ins Internet gestellt wird ist auch logisch, willkommen im 21 Jahrhundert. Das war meine Stellungnahme zu der Sache.

PN-Blog
05.05.2013, 10:07
Ich verstehe die Bedenken nicht wirklich. Was hat Berlin und die “Tradition” der Krawalle (ich schreibe Tradition bewusst in Anführungszeichen, dass es nicht heißt, ich verunglimpfe da etwas) mit Pößneck zu tun? Wieviele derartige Kundgebungen in wie vielen deutschen Städten gab es allein in diesem Jahr? Und “nur”, weil es in Berlin und Hamburg, Mainz (wo rechte Schläger ihren Wahlkampf mittels Baseballkeulen trieben)kracht, soll das hier auch der Fall sein? Na ganz sicher. “Och komm wir fahren dieses Jahr nach Pößneck zum 1.Mai, da sind letztes Jahr 15 Hanseln marschieren gegangen, das wird sicher aufregend!” oder wie soll der Gedankengang potentieller Randalierer sein?

@Thomas Reich: mich interessiert bei der Aussage “Bei all der Mühe, die WIR uns geben, den Rechtsextremismus zu verteiben…”, wer mit “wir” gemeint ist? Und was konkret seitens dieses “wirs” getan wurde und wird.

PN-Blog
05.05.2013, 10:07
Da Thomas seiner Aussage nach kein Nazi ist, bleibt einzig der Schluss, dass er dem konservativen Lager angehört. Entsprechend wird er Marxismus nicht sonderlich zu schätzen wissen. Aber jeder der für sein Geld arbeiten muss, dies nicht mehr darf oder trotzdem noch auf staatliche Almosen angewiesen ist, lernt die Realität des Kapitalismus kennen. Es ist Zeit, dass auch in Pößneck Widerstand geleistet wird. Diese Hand voll Leute haben den Mut bewiesen, sich entgegen all den Ignoranten und Opportunisten, für die Arbeiter und Gebrochenen und für die Rechte aller auf die Straße zu gehen. Respekt! Wenn es Thomas an nichts fehlt, sollte er in Dankbarkeit ganz stille sein. Leute, dieses System ist nicht das Ende der Geschichte! Viele von Euch waren 1989 auf den Straßen. Jetzt könnt Ihr vollenden, was ihr damals angefangen habt! Also, das nächste Mal einfach anschliessen!!!

PN-Blog
05.05.2013, 10:07
Es ist doch nichts zu befürchten, wenn junge Leute ihrem Unmut mithilfe von friedlichen Protesten Luft machen. So viele stehen lieber am Fenster und fotografieren, statt einfach hinzugehen und bei dem “Spaziergang” mitzumachen. Denn nichts anderes war und ist eine friedliche Demonstration: auf die Straße gehen und den Leuten, die sich nicht trauen, zeigen dass es geht. Viele wissen gar nicht mehr, was sie leisten können und DÜRFEN, wenn sie in ihren Sofahöhlen gefangen und vom Flimmerkistengeflimmer vernebelt sind. Diese Bilder sind für mich ein wahrer Grund zur Hoffnung. Nur 20 Leute, und sie haben es trotzdem durchgezogen. Respekt!

PN-Blog
05.05.2013, 10:08
Hmm, Vermummte kann ich auf den Bildern auch nicht so wirklich erkennen…

Ich hatte ehrlich gesagt bereits vor der Demo mit ungefähr dieser Teilnehmerzahl “gerechnet”.

Was ich aus den letzten Kommentaren zu diesem Artikel feststelle, ist, dass offenbar schon wieder eine politische Grundsatzdiskussion entflammt ist.

Ich denke, dass in diesem Blog schon recht ausführlich und zum Teil auch emotional über “Rechts” und “Links”, “dazwischen” & “drumherum” geschrieben und kommentiert wurde (ich nehme mich nicht davon aus…).

Keine Frage, unsere Stadt und ihre Bewohner – zumindest die, denen etwas am Wohlergehen und Gedeihen unseres städtischen Lebens liegt – sollten sich gegen jeglichen Extremismus bzw. gegen verfassungs- und demokratiefeindliche als auch gegen sozial- und gesellschaftsfeindliche Gruppierungen und derartiges “Gedankengut” positionieren (und bestenfalls auch dagegen handeln).

Nichtsdestotrotz leben wir immer noch in einem Rechtsstaat mit Freiheiten zur Meinungsäußerung oder auch zum Demonstrieren.

Ich habe zumindest hier in Pößneck nichts von Sachbeschädigungen, Steinewerfern, Straßenbarrikaden, Körperverletzungen etc. im Rahmen der Mai-Demo gehört oder gelesen. Also zumindest in diesem Zusammenhang hinkt ein Vergleich mit Maikrawallen z. B. in Hamburg oder Berlin.

Auch gebe ich der Kritik Recht, dass es in unserer heutigen Gesellschaft zu viele “Stubenhocker” gibt und zu wenige bereit sind, ihre Meinungen oder auch ihren Unmut wieder einmal in Form einer Demonstration kundzutun. Das hat man, denke ich, ganz besonders bei der kürzlichen Demo gegen Rechts bzw. gegen den NPD-Parteitag und das Rechtskonzert im Schützenhaus gemerkt oder vielmehr gesehen. Es waren einfach zu wenige. Und da frage sicher nicht nur ich mich: “Wo waren denn die Pößnecker?”. Zu dieser Demo waren zudem verhältnismäßig viele Teilnehmer anwesend, welche ich politisch links einordnen würde, unter ihnen zum Teil auch nach meiner Einschätzung Linksautonome (“Vermummte”) und es fielen Parolen, welche ich persönlich nicht vertreten würde…

Vielleicht ist das aber auch gerade ein Grund für viele aus dem bürgerlich-konservativen Lager, an derartigen Demonstrationen oder Veranstaltungen NICHT teilzunehmen???

Ich persönlich würde mir künftig mehr Demonstrationen mit deutlich mehr Teilnehmern auch und insbesondere aus der “Mitte” der Gesellschaft wünschen. Denn haben nicht gerade diese ein besonderes Interesse daran, dass die Gesellschaft stabil bleibt und das öffentliche Leben gedeiht? Sind es denn nicht gerade die Bürger und Familien, die in vielen Fällen besonders betroffen sein dürften von den gesellschaftlichen Veränderungen in letzter Zeit(Verdienstsituation, Steuerbelastungen, Arbeitsplatzverlustängste, Sorge um die eigene Familie, Kinderkrippen- und Kindergartenplätze, Ganztagsbetreuung, Vereinbarkeit von Arbeitsplatz und Familienplanung, Schul- und Bildungssystem, Gesundheitssystem, …)? Warum gehen denn oftmals nur die “Idealisten” auf die Straße, die einen Traum von einer besseren Welt träumen oder die einfach nur aus Grundsatz “gegen das System” (den Staat? den Kapitalismus? …) sind???

Oder geht es uns doch einfach immer noch zu gut? Haben wir keine Gründe, unseren Unmut kundzutun?

PN-Blog
05.05.2013, 10:08
Warum viele ihren Mund nicht aufmachen? Weil sie das, was ihnen vorgelebt und aufgezeigt wird fressen, ohne sich ihren eigenen Kopf zu machen. Das soll jetzt keine Anschuldigung sein, aber gerade MANCHE Bürger der ehemaligen DDR sind es doch gewöhnt, dass für sie gedacht wird und/oder haben nicht den Arsch in der Hose, öffentlich zu sagen, was sie ankotzt. Da ist es freilich einfach, dass zu sagen, was andere schon gesagt haben, sich an normalen Jugendlichen, welche sie auch einmal waren, aufzugeilen und Vergleiche zu ziehen, die so was von realitätsfern sind…
Froh sollten sie sein, dass es Menschen gibt, die für z.B. bessere soziale Verhältnisse kämpfen, auch wenn es so aussichtslos ist, denn zu sagen hat der kleine Mann zwar etwas, aber wer, der etwas verändern könnte, hört denn zu? Deshalb bin auch ich dafür: Die Masse macht es!
Und zum Thema, dass sich die konservative Mitte nicht irgendwelchen “linken Parolenrufern” anschließen will: Es gab einmal ein Aktionsbündnis in Pößneck, welches genug Aktionen gestartet hat, um eben diese Mitte zu erreichen. Aber Vorurteil bleibt Vorurteil, denn was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Ich wünschte mir ein bisschen mehr Interesse und Offenheit seitens der Bürger. Bildet euch euer eigenes Bild, und nicht das, dass euch von irgendwelchen Medienfutzies eingeredet wird. Mensch, fangt an, selbst zu denken!!!!

PN-Blog
05.05.2013, 10:09
Ist es falsch, politische (Grundsatz-) Diskussionen zu führen? Oder ist das hier der falsche Ort? Hm, und wenn schon, das Entstehen dieser oblag den Kommentaren eines/ einer gewissen C.W., denn völlig überzogen von Vermummung zu sprechen, ohne sich die Bilder offensichtlich nahe genug angesehen zu haben, kann ich so nicht hinnehmen. Der Kommentar von Thomas Reich gab mir dann den Rest, denn von Arbeit gegen Rechts sehe und höre ich, abgesehen vom ABC und dieser Jugendgruppe der Linken nicht wirklich etwas. Oder ist hiermit der “lokale Aktionsplan” gemeint, dessen Flyer mit Rechtschreibfehlern gespickt ist, dass das Ernstnehmen des Vorhabens irgendwie schwer fällt? Ich meine, nichts gegen diese Art des Widerstandes, aber geht es darum, Geld für Sinnlosigkeiten zu verballern, wie etwa einem großen “C”, oder Veranstaltungen einfach nur unter den Aspekt Courage zu stellen, ist mir schlicht zu wenig Aussagekräftig!
WO war die Arbeit gegen Rechts vor der Entstehung des ABC, welches erst auf die schon seit der Wende anhaltenden Unzustände in Sachen Rechtsextremismus aufmerksam gemacht hat? WO war der “Widerstand” das sprichwörtliche “Arsch aufreißen” (man verzeihe mir den Ausdruck), das in den Worten Thomas Reichs zu lesen ist? WO ist denn die persönliche Solidarität mit Opfern rechter Übergriffe?
Sich einfach nur in eine Gesprächsrunde zu setzen, oder auf einer Demo mitzulaufen (gut aber dennoch, dass es geschieht), ist einfach nicht genug! Akzeptanz gegenüber Menschen, die mit Parolen ihrem Frust, ihrer Wut und ihrem Ärger Luft machen, gerade weil sie OFFEN ihren Widerstand leisten und also schnell zu Opfern werden, in einer so genannten “national befreiten Zone”, sollte doch der kleinste gemeinsame Nenner eines Widerstandes werden, der NATÜRLICH nicht nur ausschließlich von Links kommen darf, soll und muss! Es liegt auf der Hand, dass ein Unwille gegen Rechts nur gemeinsam wirksam wird, also eben von Links, aus der Mitte und was weiß ich woher.
Konstantin Wecker hat in einem seiner Lieder (“Lösungslotterie”) genau diesen Kontext zur Sprache gebracht. (Leider sind hier nur Auszüge: http://shiftingreality.wordpress.com/2007/09/27/aus-weckers-losungslotterie-nur-bruno-findet-sie-alle-okay/ )

PN-Blog
05.05.2013, 10:09
@ Andrea K.,

Wann und in welcher Form gab es denn schon einmal ein Aktionsbündnis in Pößneck? Das war mir bislang nicht bekannt. Welche Aktionen hat es damals durchgeführt? Ich würde mich freuen, ein paar weiterführende Informationen von Ihnen/Dir zu lesen.

@na kuck:

Darf ich einmal fragen, in welcher Form Sie/Du bisher Ihren/Deinen Unmut bzw. das, was ich aus Ihren/Deinen bisherigen Kommentaren herauslese, in die Tat umgesetzt haben/hast? Es würde mich einfach mal interessieren, denn es würde mir leichter fallen, Ihre/Deine Person sowie Ihren/Deinen Standpunkt im Blog besser zu verstehen. (diese Fragen sollen keinerlei Kritik ausdrücken, das möchte ich hiermit noch einmal deutlich zum Ausdruck bringen)

Vielen Dank schon einmal für Ihre/Deine Antwort.

PN-Blog
05.05.2013, 10:09
Es gilt die generelle Frage: Wieviel (Un)Gerechtigkeit ist der Einzelne in der Lage zu sehen und dann zu verhindern/verteidigen im Stande? Die Antworten richten sich nach den jeweiligen Inhalten der Frage und der sozialen, ideologischen und materiellen Stellung des Einzelnen in der Gesellschaft. Nicht jeder zählt oder sieht die (Un)Gerechtigkeiten gleich, weil nicht jeder gleich (gut) informiert ist. Die Informationen werden zudem verschieden bewertet. Dazu übernimmt man Meinungen der Mehrheit (oder der Bild-Zeitung oder dem Stammtisch) oder der Minderheit, die meist kritischer mit der Realität verfahren. Hier bilden sich dann die äußeren “Lager” von rechts bis links. Diese haben nicht selten den selben Gegenstnad auf ihrer Agenda stehen (EU, Globalisierung, Sozialabbau), doch wohl verschieden sind die Mittel und die hintergründigen Argumentionsstränge von links versus rechts: whärend rechts ausgrenzen will, will links eingrenzen; whärend rechts die Sozialrechte in der Trägerschaft eindämmen wll, will die Linke diese ausweiten. usw.

Ist hier ein entsprechendes Maß an (Un)Gerechtigkeit, von welcher Seite auch immer, erkannt, liegt es nun daran wieviel der Einzelne bereit ist, von seiner Zeit, seinem Wissen, seinen Beziehungen, seinen materiellen Gütern für (oder gegen) seine Sichtweise der Dinge aufzuwenden. Hier scheiden sich bekanntlich die Geister am stärksten: denn nicht selten geht dieser Akt der politischen Entscheidung mit einem kurzfristigen Nutzen/Kosten-Kalkül einher. Gerade aus diesem Grund ist eben selten die sogenannte Mitte bereit, ihre (Arbeits/Frei-)Zeit für ein öffentliches Engagement zu opfern: sie kalkuliert rational und verlässt sich auf die Ergebnisse der nächsten (oder letzten) Parlamentswahl, was den wenigsten Aufwand bringt und doch das demokratische System sein soll. Sie vergisst jedoch gern, dass die Demokratie nicht wie naturgegeben daher kommt, sondern immer wieder neu zu definieren und zu verteidgen ist. Sie ist eine endlose Debatte. Deshalb ist auch jedes Argument, was mit “es funktioniert doch gut” und “warum immer alles schlecht reden und so verdammt ernst nehmen” daherkommt, ein zutiefst naives und im demokratischen Sinne nicht standhaft.
Die Mitte verwendet demnach nicht ihre verfügbaren Mittel, weil sie glaubt, es nicht zu müssen (ganz davon ausgenommen sind traditionelle historisch-gedenkende Veranstaltungen, die mehr an melancholische Volksfeste, als an Proteste erinnern; an denen sich die Mitte der Gesellschaft zahlreich gibt).
Diejenigen, die gerade nicht so kurzfristig kalkulieren, was (Un)Gerechtigkeiten betrifft, deren Mittel sind jedoch meist begrenzt. Ihr öffentliches Auftreten trotz dessen rührt von einer tiefen Verstimmung her, die sie zudem verbindet und auch 20 Leute bedeutsam daher kommen lässt. Ansonsten wäre kein Foto davon entstanden. Es geht um Ideen. Und diese zu verteidigen.

PN-Blog
05.05.2013, 10:10
um noch einmal ganz kurz zu den “linksextremistischen autonomen” zurück zu kommen… fragt euch mal lieber warum manche zu solchen personen werden…
man bekommt wut und hass im bauch wenn sich keiner auf die straße stellt und gegen sozialabbau (etc.) zu demonstrieren …
bewegung gibt es schon lange nicht mehr und die paar die etwas bewegen wollen, werden vom staat aufgehalten und “niedergeknüppelt” …

peace …

PN-Blog
05.05.2013, 10:10
ich verstehe die Argumentation von Peace auf jeden Fall. Berichterstattungen im TV, von so genannten Ausschreitungen sind nicht selten manipuliert. “Ausschreitungen werden teilweise direkt von den “Geetzeshütern” provoziert und das ist keine hohle Phrase, sondern ein unwiderlegbares Faktum, was das Urteil gegen Hamburger “Cops” belegt, die thüringer “Cops” zusammenschlugen, weil die eine Gruppe, getarnt als Autonome, auf die andere einschlug und das “Kennwort” nicht kannte… Nachweislich (Freund google weiß mehr dazu)!
@Andreas Puschner: Formen der Aktionen gibt und gab es in meinem Sein einige, und selbskritisch sage ich dazu: nicht genug. Diese hier zu erwähnen, würde mich einerseits als “Straftäter” outen, und andererseits meine hier aufgesetzte Kappe der Tarnung meiner Person verrücken. So viel sei gesagt: in erwähntem Aktionsbündnis von dem du (womit ich jetzt mal feist das “Du” anbiete) nichts weißt, war ich einige Zeit tätig, doch aber haben mich eben diese Anstrengungen, die Mitte zu erreichen und das Nichtgelingen derer, so frustriert, dass ich andere Wege des Widerstandes gehe. Es handelt sich um das ABC und wenn du sagst, du hast davon noch nie gehört, frage ich mich, wie aufmerksam du deine Stadt beobachtest und dich für sie interessierst. Das ist keineswegs beleidigend oder böse gemeint, vielmehr eine ernsthafte Frage.
Ich unterschreibe auch den Kommentar von Andrea, die hier mahnt, mal hinter die Nachrichten zu sehen, nicht OTZ, Bild und RTL als informativen Maßstab zu nutzen, denn eher einmal auch den eigenen Kopf. Oder aber alternative Medien!

PN-Blog
05.05.2013, 10:10
Sehr wahr! Alle kamen mit dem Bewusstsein, dass es eine kleine Kundgebung bleiben würde, aber auch mit der Erkenntnis der Notwendigkeit einer solchen Aktion. Die Geschichte wird ihnen Recht geben.

Ich gönne jedem sein langes Wochenende, den Familienausflug und auch das Fußballspiel oder sonst was. Aber ich kenne auch die konkrete Situation vieler Menschen, mit und ohne Arbeit. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die sozialen Spannungen entladen. Wenn dann keine Alternative bereit steht – wie es sich beispielsweise in Lateinamerika entwickelt hatte – wird die Fuhre schon wieder nach Rechts gehen. Und die berühmte deutsche Mitte wird es wieder verbocken.

Es ist Zeit, über den Tellerrand zu schauen und nicht die privaten Verhältnisse auf den Rest der Welt zu übertragen.

PN-Blog
05.05.2013, 10:11
Vielen Dank, ich darf mich zumindest aus diesem Artikel und den immer abstruser werdenden Kommentaren verabschieden…

Scheinbar waren ja einige der Kommentatoren unter den Demonstranten, anders kann ich mir so manche Äußerung nicht erklären…

Ich fühle mich erneut unverstanden.

Mal ein anderer Gedankengang “aus der Mitte in die Mitte (unserer Gesellschaft)”:

In diesem Jahr jähren sich die friedlichen Proteste für die deutsche Wiedervereinigung zum 20ten Mal. Auch heute hätten wir trotz aller Wertschätzung der “Errungenschaften” mindest genauso viele Gründe für friedliche Proteste und Demonstrationen.

Noch mal in aller Deutlichkeit. Ich hatte in meinen Kommentaren keinerlei (Ab-)Wertung der kleinen Demo am 1. Mai kundgetan. Ich verband meine Äußerungen und Gedanken nur stets mit dem Wunsch / der Hoffnung, dass endlich mal MEHR Menschen friedlich auf die Straßen gehen und damit Gesicht und Gewicht zeigen. Wie damals im November 1989…

PN-Blog
05.05.2013, 10:11
Ich fand und finde diese Diskussion sehr wichtig, weil ich denke, dass es viele gibt, die anfangs so argumentieren wie C.W. oder auch andere.
Warum waren denn ´89 so viele Menschen auf der Straße?
Ich war kein Teilnehmer dieser Demo aus privaten Gründen, habe aber schon an vielen dieser Art teilgenommen und musste immer wieder feststellen, dass diese Demonstranten nicht verstanden werden! Ich weiß nicht, wie schlecht es den Menschen noch gehen muss, wie sehr man sich von Mitarbeiter der ARGE demütigen lassen muss, Schikanen erdulden muss, bis mal jemand seinen Mund aufmacht. Und es gibt gerade die ARGE Pößneck betreffend einige offene Geheimnisse, die die Bürger eigentlich auf die Straße treiben müssten.
Demos, wie die am ersten Mai sind eine der Plattformen, seine Meinung FRIEDLICH zu äußern und ich weiß nicht, warum man sich daran so stört.
P.S. Ich sprach, wie von “Na kuck” phenomenal richtig verstanden (vielen Dank!!) von dem ABC und nicht irgendeiner Initiative vorher, wobei es da auch schon einmal etwas ähnliches gab… in Pößneck!!! Manche Dinge will man VIELLEICHT einfach nicht wahrnehmen…

PN-Blog
05.05.2013, 10:12
@ Teddy: Meine Rede

@ Andreas Puschner: ./.???
Helfen Sie mir bitte kurz auf die Sprünge, um das zu verstehen bin ich wohl schon zu alt..

@ Andreas Loppnow:
Entschuldigung akzeptiert.
Sie schreiben, Sie hätten ihre Erfahrungen auf die Teilnehmer der Demo projiziert.
Welche Erfahrungen waren das?
Würde mich ernsthaft interessieren.

Darüber hinaus haben Sie meine Frage noch nicht beantwortet.
Was genau wirkt an diesen Menschen abschreckend auf Sie?
Das möchte ich gern genau wissen.
So leicht kommen Sie mir hier nicht davon..

Und nur damit es keine Missverständnisse gibt, ich war keiner der Demonstranten.

PN-Blog
05.05.2013, 10:12
So schön überlegt die Artikel der anderen User auch geschrieben sind, um so trauriger ist es das die meisten anonym bleiben. Ist wohl auch eine Art von Inhalt und Protest…

Es ist auch putzig zu lesen wie man hier vom hundertsten in tausende kommt. Am Anfang ging es um den Zusammenhang von politischen Extremen und Gewalt. Jetzt kommen hier die Ängste und Sorgen der kommunistischen Jugend zu Tage. Lustig ist auch immer wieder das Jeder der nicht pur pur rot ist gleich ein konservativer, kapitalistischer Mob ist. Wer diesen Blog auch nach nicht so populären Themen wie den Hass auf Harz IV oder die bösen Kapitalisten durchforstet, dem wird aufgefallen sein das auch ander Menschen gibt die sich politisch und sozial engagieren. Einer Partei angehören die auf Grund Ihrer Politik für den Arbeiter und seine Familie schon in zwei deutschen Staaten verboten war. Durch konstruktive Veranstaltungen ihrer Partei mit den Menschen aus unserer “Mitte” zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch kommen möchten. ( Und das alles nach ihrer Arbeit ;-) ) Letztendlich versuchen doch die beiden roten Parteien soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Der Unterschied ist nur das die einen den sachlichen Weg gehen und an die Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Menschen glauben, und die Anderen sich nur über den Staat und sein System beschweren ohne anscheinend darüber nachzudenken wie man sein Leben selbst ändern kann. Wir sind uns doch alle einig das sich in diesem Land einiges ändern muss und gleiche Voraussetzungen für alle Bürger geschaffen werden müssen. Da helfen Protest und Populismus allein leider nicht.

Zum Abschluss möchte ich zusammenfassen das keiner der 1. Mai-Demo in PN irgendwelche Krawalle oder Wille zu Kravallen unterstellt wurde. Aber wie heißt es doch gleich?! – Wehret den Anfängen! Da decken sich rot und braun.

PN-Blog
05.05.2013, 10:12
Fragen wir uns zunächst, weswegen diese “User die offensichtlich der “Linken” Meinung nicht abgetan sind, anonym bleiben? Liegt es vielleicht daran, dass Pößneck eine so genannte “National befreite Zone” ist und JEDEM, der öffentlich für ein “Gegen” eintritt, Konsequenzen drohen, es sei denn, er ist allgemein persönlich eher Backround…? Es gibt Menschen, die sich Namen gemacht haben, durch optisches Erscheinen in Verbindung mit politischer Aktivität. Diese haben, gerade in den letzten Jahren einiges zu erdulden gehabt und treten deshalb anonym in Erscheinung, gerade auf Plattformen wie dieser, wo es wenigestens noch einen Sinn hat, zu diskutieren!
Ängste und Sorgen gepaart mit Abweichungen ins hunderste und Tausendste jedoch sind nicht von der “Gegenstimmen” geschürt noch propagiert worden, denn vielmehr von steten Usern dieser Seite (ich verweise allein auf die Vorurteilssch… der trunkenen Demoteilnehmer, angebliche Vermummung und die pseudo Tatsache “berechtigter” Angst, dass es in unserem beschaulichen (Fascho) Städtchen zu linksradikalen Ausschreitungen kommt)
Von pur pur rot hat keiner gesprochen, doch aber liegen Argumentationsweisen und (sie verzeihen:) Phrasen definitiv im konservativen Becken scheinpolitischer Parolen! WO zum beispiel ist die SPD Noch rot??? WO ist das “rote” Interesse einer SPD??? Verkauft, verraten, verschlammt!!! Ihr seid nicht besser, als die “Schwarzen” weil ihr Marionetten des Kapitals seid!!! und dies über ein Parteiprogramm zu leugnen, dass auf nichts anderes aus ist, als die Wiederherstellung eines schon in den siebzigern verloren gegangen Statusses und den Fang von Wählerstimmen, ist schlicht Heuchelei und Betrug, Lug und Bauernfang!!! (Ich empfehle euch mal an dieser Stelle das Programm “Thomas Bernahrdt hätte geschossen” von Georg Schramm). Dass diese Partei in zwei Staaten verboten WAR ist das Selbe, wie zu sagen: “Wir DEUTSCHEN tragen noch immer Verantwortung” > ein Beispiel aus einem anderen Thema hier, ABER da wollen “wir” ja nicht herhalten… > sich aber dann auf anderer EBENE des selben Arguments
bedienen = pfui)
Eigenverantwortung ist das richtige Stichwort. Allerdings frag ich mich, wo diese entwickelt werden kann, in einem System, einem Staat, einer Marionettenwelt,die Individualität vollkomen auszuschließen versucht und Andersartigkeit verneint (man lese allein dieses Thema mit jenem Fokus)
Und ja, WIR denken daran, unser Leben zu ändern, doch aber ist die Pressur eines scheinheiligen Systems hier hinderlicher Grund, eben dies umzusetzen, weswegen nach Revolution geschrieen wird und nicht nach politischen Veränderungen in der Führungsebene, die ohnehin nichts als Sklave einer im sterbenden liegenden Wirtschaft ist!

UND DOCH: es wurde Bereitwilligkeit zu Krawallen und Ausschreitungen unterstellt, denn aus keinem anderen Grund habe ich diese Diskussion begonnen.

PN-Blog
05.05.2013, 10:13
mal als konstruktiver Einwurf gedacht, der eventuelle Wut und “Krawalle” zwar nicht rechtfertigt, aber erklären KÖNNTE:

http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html

und ZU viele aus der so genannten “autonomen Szene” sind eben nicht dumme, dahergelaufne Idioten, die nicht wissen, was sie machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass in diesem “schwarzen Block” zu etwa siebzig Prozent Studenten, ja, Menschen mit Exzamen, Doktor- und gar Professoren- Titel zugegen sind! Es kann also kein Problem minderbemittelter Alkoholiker sein!

PN-Blog
05.05.2013, 10:14
@Rüdiger:
Ziele und Wege zu den Zielen.
Sehr eindeutig ließen sich die Demonstranten dem sehr linken Spektrum zuordnen.
Die Ziele dieser politischen Orientierung, sind mir etwas suspekt und die Wege zu diesen Zielen noch mehr. Ich lese hier ständig von Kampftag, Wiederstand, Revolution und das die Geschichte ihnen Recht geben wird.

Ich halte das für sozialistische Phantasie und finde deswegen diese Leute abschreckend. Der Mehrheit in diesem Land geht es so gut wie noch nie. Sicher haben wir keine blühenden Landschaften und es gibt viele, auch schwere Probleme aber wir jammern auf einem verdammt hohen Niveau.

Bei der letzten Demo in Pößneck (die gegen Rechts im März) war ich anderweitig für die Gesellschaft tätig um ein paar Kinder zu helfen normale Menschen zu werden (oder Marionetten wie andere sagen, VORSICHT IRONIE). Ich suchte kurz nach Mittag die Demo und fand schließlich ein dutzend Personen am weißen Turm die nach Aussehen her auch gut zu einer Maidemo gepasst hätten.
Der Kasten Bier mit den leeren Flaschen war bestimmt als Sitzgelegenheit mitgenommen worden und die Personen nur durch Zufall stark angetrunken und da waren einige Vermummt, wenn ich mich recht entsinne ist aber auch nicht wichtig.

PN-Blog
05.05.2013, 10:14
@ Andreas Loppnow:
“Sehr eindeutig ließen sich die Demonstranten dem sehr linken Spektrum zuordnen.
Die Ziele dieser politischen Orientierung, sind mir etwas suspekt und die Wege zu diesen Zielen noch mehr. Ich lese hier ständig von Kampftag, Wiederstand, Revolution und das die Geschichte ihnen Recht geben wird.

Ich halte das für sozialistische Phantasie und finde deswegen diese Leute abschreckend.”

Na bitte, geht doch.
Das ist ihre persönliche Meinung.
Das kann man als Argumentation durchaus gelten lassen und geht mir teilweise ähnlich.
NPD- Aufmärsche finde ich trotzdem wesentlich abschreckender.
Aber das ist ja gerade nicht das Thema..

“Der Mehrheit in diesem Land geht es so gut wie noch nie. Sicher haben wir keine blühenden Landschaften und es gibt viele, auch schwere Probleme aber wir jammern auf einem verdammt hohen Niveau.”

Das ist bestimmt nicht ihr Ernst, oder?
Es könnte natürlich auch sein, dass Sie mit der sogenannten Arbeiterklasse, soweit diese überhaupt noch existent ist, nicht viel zu tun haben.
Setzen Sie sich doch einfach mal für ein, zwei Stunden in eine Fussgängerzone ihrer Wahl oder den Flur einer x- beliebigen ARGE und beobachten Sie.
Und dann überlegen Sie bitte noch einmal, ob Sie den Satz:
“Der Mehrheit in diesem Land geht es so gut wie noch nie. ”
so stehen lassen möchten.
Kennen Sie in ihrem pers. Umfeld Menschen, die 40 Std. pro Woche hart schuften gehen und davon nicht existieren können?
Menschen, die trotz Vollzeitjob zur ARGE gehen und um Unterstützung betteln müssen?
Mit denen sollten Sie sich einmal unterhalten.
Schöne, neue Welt..

“Bei der letzten Demo in Pößneck (die gegen Rechts im März) war ich anderweitig für die Gesellschaft tätig um ein paar Kinder zu helfen normale Menschen zu werden (oder Marionetten wie andere sagen, VORSICHT IRONIE).”

Sie engagieren sich für die Gesellschaft.
Das finde ich sehr gut.
Genau das tun die Menschen auf der Mai- Demo auch.
Nur eben etwas anders, als Sie das tun.
Jeder, wie er möchte.
Die Frage ist nur, wie man es schaffen könnte, das alle demokratische Kräfte über ihren politischen/parteilichen Tellerrand schauen und an einem Strang ziehen.

“Ich suchte kurz nach Mittag die Demo und fand schließlich ein dutzend Personen am weißen Turm die nach Aussehen her auch gut zu einer Maidemo gepasst hätten.
Der Kasten Bier mit den leeren Flaschen war bestimmt als Sitzgelegenheit mitgenommen worden und die Personen nur durch Zufall stark angetrunken und da waren einige Vermummt, wenn ich mich recht entsinne ist aber auch nicht wichtig.”

Das hatten wir uns doch schon fast abgewöhnt.
Das mit den Vorurteilen wegen dem Bier.
Meine Güte, dann lassen Sie die Jungs und Mädels halt trinken,wenn sie das möchten.
Ich persönlich finde es auch nicht gut und eher kontraproduktiv eben wegen der Wirkung in der Öffentlichkeit, aber da kann man sich ja bei der nächsten Revolution mal drum kümmern:)
Beim Schützenfest,dem Oktoberfest oder der Kirmes stört das seltsamerweise keinen.
Und da tummeln sich hochangesehene Vertreter der “Gesellschaft” und des öffentlichen Lebens.

PN-Blog
05.05.2013, 10:15
Mit anderen Worten: Massenbesäufnisse, wie die bereits erwähnten, oder die Kneipentour, das Stadtfest, Brauerreifest ect, werden gelobt, gepriesen und die ein oder andere Schägerei als Lapalie abgetan. Anyway. Auf Geburtstagen und zu Gartenpartys wird sicherlich im Hause Loppnow strickt Wasser getrunken und der Glühwein zum Lichterfest verschmäht.
Der Mehrheit geht es gut. “Wir jammern auf höchsten Niveau” prima!!! Sehr schön, das sind Formeln aus der BILD und von RTL. Wunderbar. Wir gehen schön mit im Strom der Manipulation. Ich frage mich, wer hier die ganze Zeit von Finanzkrise spricht? Is doch alles gar nich so schlimm. Weswegen sie die Spinner diverser Betriebe auf die Strasse stellen und streiken liegt sicherlih auch nur daran, dass sie keine Lust zum arbeiten haben. Junge, Junge… Verblendung hoch zehn, mir wird übel!

PN-Blog
05.05.2013, 10:15
Ich möchte auf das versuchen zu antworten “was die SPD rot” macht. Dann erklären sich gewisse Parallelen und Ansichten aller User vielleicht besser.
Wir leben, und das ist gut so, in einer Leistungsgesellschaft. Leider wird die Leistung der Menschen gerade hier im Osten der Republik oft gar nicht oder ungenügend geschätzt. Unternehmer bedienen sich der hohen Leistung der Arbeiter oft ohne eine entsprechende Gegenleistung welche sich in ihrem Geldbeutel widerspiegeln sollte. Es ist leider so, und das streitet keiner ab, das zu viele Menschen von Ihrer Arbeit nicht leben können und auf Extraleistungen vom Staat angewiesen sind. Das ist traurig und nicht hinnehmbar. Aber wenn ich von z. Bsp. Thüringen spreche wissen wir alle wem wir das Niedriglohnland zu verdanken haben. Leider hat das der “Wähler” bis dahin noch nicht verstanden und der CDU immer wieder die Mehrheit gegeben. Hier möchte ich den Ansatz von Herrn Loppnow einfügen, der wie ich finde das widergibt was auf der Hand liegt: den Menschen geht es anscheinend trotz ihrer Probleme immer noch zu gut um eine Revolution zu schüren. Kann sein, kann nicht sein.
Ich bin unbedingt dafür das gute Arbeit gut bezahlt werden muss, und zwar egal in welchem Teil unseres Landes man lebt. Wie machen? Mindestlohn wäre eine Alternative. Wobei ich da in der Höhe meine Bedenken habe. 7,50€ ? Ich habe als Facharbeiter über 50h/Woche gearbeitet für geringfügig mehr Stundenlohn. Am Ende kam gerade so ein 4-stelliger Betrag heraus. Wichtiger als den Mindestlohn sehe ich eine Lohnangleichung aller Brancen auf Westniveau. Die Gefahr des Mindeslohns besteht auch darin das sich die Brancen untereinander angleichen könnten. Das heißt ein hochqualifizierter Facharbeiter mit Hochschulabschluss verdient am Ende unwesentlich mehr als ein Gebäudereiniger mit Hauptschulabschluss. (dieses Vergleich mitte nicht in den falschen Hals bekommen!) Was ich damit sagen will ist, das wir eine gerechte und Vergütung für Leistung brauchen. Denn auch wenn es einige nicht gern hören und wieder mit spektatkulären Einzellfällen kommen, ist es oft so das eine HarzIV-Familie die sich einen Scheiß darum kümmert aus den Sozialleistungen rauszukommen nicht wesentlich weniger Geld zur Verfügung hat als eine Familie die für 6,50€/h hart arbeiten geht. Ja,ertappt die SPD ist schuld an HarzIV. Über HarzIV kann man streiten, das endert aber nichts daran das das Geld hierfür aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Also von denen die versuchen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu meistern.
Rot an der SPD ist auch die Familien und Bildungspolitik auf Landesebene. Sei es freies Mittagessen in den KiTas, schrittweiße kostenlose Kinderbetreuung, oder gemeinschaftliches Lernen bis zu achten Klasse. Familie und Bildung sind interessiert die Menschen immer. Familien darf es auf Grund Ihrer Kinder finanziell nicht schlechter gehen als Singels. Denn die Kinder sind nun mal die Zukunft unserer Gesellschafft. Wir alle wissen das es in unserem Land viel zu tun gibt. Aber Kampfparolen, Klassenkampf, Revolution, “nieder mit dem System” ?!? Das hatten wir schon mal in den 1968´er Jahren. Auch und gerade von gebildeten jungen Leuten. Wir wissen alle wo das hingeführt hat…

PN-Blog
05.05.2013, 10:15
Jap, wir wissen alle, wohin das geführt hat.
Die Alt 68er sind fast alle bei der SPD und den Grünen.Manche sogar als Ex- Kanzler oder Ex-Kriegs… ähhh Aussenminister.
Scheinen regelrechte Sammelbecken zu sein, die beiden Parteien.
Die meisten 68er sind leicht zu erkennen an den putzigen Doppelnamen und/oder am Strickzeug:)

PN-Blog
05.05.2013, 10:16
…Ja, richtig. Und auch diese Personen haben “gekämpft”. Allerdings nicht mit Gewalt gegen das System, sondern gegen ihre letargischen Väter und Mütter, gegen den Stillstand einer ganzen Gesellschaft auf Grund eines (zu) schnell erreichten Wohlstandes und damit verbundener konservativen Einstellung und gegen Altnazis in hohen Posten.
Die, die ich meine haben terrorisiert, gemordet, erpresst. Letzendlich ihre Vorstellung eines neuen Systems voller Ideologien mit Gewalt versucht durchzusetzen. Von “Klassenkampf” und “Widerstand” und “Revolution” war auch von denen schon die Rede…

PN-Blog
05.05.2013, 10:16
Ganz ruhig.
Einatmen… Ausatmen…

Ich wollte nur einen Witz machen.
Darüber hinaus war mir durchaus bewusst, worauf Sie hinaus wollten.

Aber die RAF war hier glaube ich nicht das Thema.
Obwohl die Anfangs auch in Teilen der SPD viele Symphtisanten hatte.Aber das nur am Rande..

PN-Blog
05.05.2013, 10:17
Lieber Herr Loppnow.
Sie stellen Bilder in Ihrem Blogg öffentlich dar, auf denen die Teilnehmer der Maidemo all eindeutig zu erkennen sind. Hiermit verstoßen sie gegen das Recht am eigenen Bild. Dafür ist das Kunsturhebergesetz einschlägig. Die §§ 22 und 23 KUG schützen vor der Verbreitung von Bildnissen. Eine kleine Klausel besagt zwar das auch ein Ausnahmetatbestand in Sinne der § 23 Abs. 1 Nr. 2 bis 4 KUG vorliegen könnte. Danach wäre eine Einwilligung u.a. dann nicht erforderlich, wenn es sich um Bilder von Versammlungen, Aufzügen oder ähnlichen Vorgängen handelt, an denen der Abgebildete teilgenommen hat, solange wie er nicht erkennbar ist. Also regen sie sich doch bitte nicht darüber auf das der Herr/die Frau hinter dem Transparent nicht zu erkennen ist, sondern freuen sie sich lieber, das sie im besten Falle eine Klage weniger an den Hals kriegen. In diesem sinne einen schönen Abend.

PN-Blog
05.05.2013, 10:17
Nur mal nebenbei:
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_05/mai_randale__bundespolizist.html

PN-Blog
05.05.2013, 10:17
@Joe: Soll das eine Rechtsberatung sein? Ich habe mich nicht über die Person aufgeregt, das war jemand anders. Ich war derjenige der die Intention in Frage gestellt hatte.

@Rüdiger: Wow, ein Polizist haben sie erwischt, Respekt! Da haben wir ja den Schuldigen. Überraschende Erkenntnis Polizisten sind auch nur Menschen.

PN-Blog
05.05.2013, 10:18
@Andreas Loppnow:
Ich habe den Link nur reinkopiert.
Ohne jede Bewertung.
Das überlasse ich anderen..

Ok, wenns sein muss,
wenigstens ein kleiner Kommentar von mir dazu:

“Wow, ein Polizist haben sie erwischt, Respekt! Da haben wir ja den Schuldigen. Überraschende Erkenntnis Polizisten sind auch nur Menschen.”

Oh ja, natürlich,wie dumm von mir.
Es ist zutiefst menschlich, wenn man als Polizist am 1.Mai ausserdienstlich nach Berlin fährt, um Steine auf seine eigenen Kollegen zu schmeissen.
Das kommt in den besten Familien/Dienststellen vor und sollte nicht so eng gesehen werden.
Beobachten wir den Fall einfach weiter,sofern darüber noch berichtet wird..

Und noch ein Link zum Thema:
http://www.sueddeutsche.de/politik/98/467669/text/

Folgendes Zitat finde ich sehr interessant:

“An seiner Dienststelle in Frankfurt am Main sagte ein Mitarbeiter, man glaube nicht, dass der Polizist als sogenannter Agent provocateur eingesetzt gewesen sei, um Autonome zu Straftaten anzustacheln. “Für solche Aufgaben gibt es andere Dienste in der Bundesrepublik”, sagte ein Beamter.”

Und die Süddeutsche ist nun wirklich nicht als Linkslastiges Schmierblatt bekannt, gelle!

Und die “Rechtsberatung” von Joe sollten Sie vielleicht etwas ernster nehmen.
Sollte Joe unter den Demonstranten gewesen sein, könnte es ja möglich sein, dass es ihm überhaupt nicht passt, dass er sein Foto im Internet sieht.
Das könnte durchaus problematisch werden.

PN-Blog
05.05.2013, 10:18
“Sollte Joe unter den Demonstranten gewesen sein, könnte es ja möglich sein, dass es ihm überhaupt nicht passt, dass er sein Foto im Internet sieht.”

… hätte er sich mal lieber vermummt ;-)