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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : politische Ämterverteilung



PN-Blog
05.05.2013, 09:58
ist ja ein sehr spannendes Thema.

Man wird von seiner Partei nominiert, stellt sich zur Wahl und wenn man gewählt wurde darf man für eine gewisse Zeit ein Amt ausüben.
Nun stehen in diesem Jahr etliche Wahlen an, wir stehen also mitten in der Phase der Nominierungen der Parteien. Leider passiert das meist etwas vergessen von der Öffentlichkeit, es sei denn etwas geht schief.

So wie gerade bei der SPD im SOK. Es ist ja bei Nominierungen fast immer ein Duell eines Mandatsträgers gegen einen Herausforderer. In unserem Fall wurde der Herausforderer vom Kreisvorstand vorgeschlagen.
Das eigentliche Drama sind die Begleitumstände, der eigentliche Gegenkandidat Helmut Herrmann trat nicht zur Wahl an. Der Vorwurf einer Kampagne gegen den Herausforderer steht im Raum, die aus unbewiesenen bzw. unwahren Vorwürfen bestand.

Das ist das wirklich traurige. Der normale demokratische Prozess einer Wahl wird durch so etwas ad absurdum geführt. Kandidaten die vor der Wahl aufgeben, helfen keinem. Am wenigstem dem Gewinner der Wahl da dadurch immer ein fader Beigeschmack bleibt.

Man wünscht den politisch Aktiven Personen, aller Parteien, wirklich die Charakterstärke eine Wahl anzunehmen und mit den Ergebnissen zu leben, das würde unserer Demokratie mehr helfen als Wahlen ohne wirkliche Alternative, mit unbekannten Gegnern.

PN-Blog
05.05.2013, 09:58
Innerparteiliche Streitigkeiten und unterschiedliche Ansichten in verschiedenen Themen trotz Parteiprogramm sind gut und müssen sein. Letztendlich gehören sie zu innerparteilichen Demokratie und wenn es selbst Parteien nicht verstehen demokratisch zu arbeiten wirft das kein schönes licht auf alle Beteiligten.
Leider ist selbst die SPD in den letzten Jahren zu häufig mit umstrittenen Personalentscheidungen unangenehm aufgefallen. Das reicht von der Bundesebene bis hin zu den Ortsvereinen an der Basis. Was in der Kreis SPD vorgefallen ist, ist natürlich nicht schön. Über gewisse Dinge kann nur spekuliert werden, aber dennoch ist auch und gerade Politik und Parteiarbeit an der Basis kein Zuckerschlecken. Zu jedem Streit gehören immer zwei. Aber wenn eine Entscheidung gefallen ist sollte man auch dahinter stehen und an einem Strang ziehen. Denn wenn man als Außenstehender den Eindruck bekommt das es innerhalb einer Partei nicht funktioniert dann kommt man schlecht zu der Annahme das gerade diese Partei fähig ist eine Regierung zu führen. Es gab wie gesagt oft Streit in der SPD, (da ist halt auch Leben drin) aber am Ende haben immer alle mitgezogen. Und so muß und wird es auch diesmal sein.